Steuern + Abgaben

| Fremdenverkehrsbeitrag | Getrennte Abwassergebühr | Gewerbesteuer | Grundbesitzabgaben |
| Grundsteuer |
Hundesteuer | Vergnügungssteuer | Zweitwohnungssteuer |


Fremdenverkehrsbeitrag

Der Rat der Gemeinde Möhnesee hat in seiner Sitzung am 10.12.2008 die Satzung über die Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrages beschlossen.

Ziel der Erhebung des Beitrages ist es, alle selbständig tätigen natürlichen und juristischen Personen, denen aus dem Fremdenverkehr im Gemeindegebiet ein Vorteil erwächst, an den Aufwendungen der Gemeinde für die Fremdenverkehrswerbung, für die laufenden Kosten im Zusammenhang mit der Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung der zu Fremdenverkehrszwecken bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen, für zu Zwecken des Fremdenverkehrs durchgeführten Veranstaltungen und für die ihrem Gesellschaftsanteil entsprechende Übernahme von Verlusten der Fa. Touristik GmbH Möhnesee zu beteiligen.

Der Fremdenverkehrsbeitrag wird wie folgt berechnet:

Gesamtumsatz x Vorteilssatz x Gewinnsatz = Messbetrag
Messbetrag x Beitragssatz = Fremdenverkehrsbeitrag

Hier finden sie einige Berechnungsbeispiele>>>
Download des Erklärungsformulares>>>
Hinweisblatt zum Fremdenverkehrsbeitrag (Häufig gestellte Fragen – FAQ)>>>

Hier finden Sie die Fremdenverkehrsbeitragssatzung>>>

Ihr Ansprechpartner:

  • Beate Hoffmann

    Steuerwesen / Gebühren
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    Tel. +49 2924 981156



Getrennte Abwassergebühr

Einführung getrennter Abwassergebühren
Aufgrund eines verbindlichen Gerichtsurteils führt die Gemeinde Möhnesee zum 01.01.2010 die gesplittete Abwassergebühr ein.

Das Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) hat am 18.12.2007 entschieden, dass auch in Städten und Gemeinden mit weitgehend ähnlicher Bebauungsstruktur der einheitliche Berechnungsmaßstab nach dem Frischwasserverbrauch für die Beseitigung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser nicht zu gerechten Ergebnissen führt. Das Urteil ist seit dem 13.05.2008 rechtskräftig.

Alle Städte und Gemeinden, die Schmutzwasser und Niederschlagswasser noch nicht getrennt abrechnen, sind daher nun gehalten, ihr Abrechnungssystem entsprechend zu ändern.

Dazu wird das bisher bestehende Abrechnungssystem, wonach die Abwassergebühr (Kanalbenutzungsgebühr) nach einem einheitlichen Frischwassermaßstab berechnet wird, umgestellt. Die Kosten für die Abwasserbeseitigung werden nunmehr getrennt und teilweise über eine Gebühr für Schmutzwasser sowie andernteils über eine Gebühr für Niederschlagswasser abgerechnet. Dabei handelt es sich nicht um eine zusätzliche Gebühr, sondern um eine Kostenumverteilung, die bei den einzelnen Gebührenzahlern zu höheren aber auch zu niedrigeren Belastungen führen kann.

Einführung getrennter Abwassergebühren für Schmutzwasser und Niederschlagswasser>>>
Was passiert?/ Was macht die Gemeinde Möhnesee?>>>
Allgemeine Fragen und Antworten>>>
Hier sehen Sie für ein Mustergrundstück den Erhebungsbogen sowie Erläuterungen dazu>>>
Fragen zum Erhebungsbogen>>>
Gebührenmindernde Sonderfälle>>>

Ihr Ansprechpartner

  • Franz-Wilhelm Kroll

    Steuerwesen / Gebühren
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Gewerbesteuer

Der aktuelle Hebesatz für die Gewerbesteuer beträgt: 421 %

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  • Franz-Wilhelm Kroll

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Grundbesitzabgaben

Grundbesitzabgaben sind die Grundsteuer, die Kanalbenutzungs-, Abfallbeseitigungs- und Straßenreinigungsgebühr. Grundbesitzabgaben werden Grundstückseigentümern von der Gemeinde Möhnesee (in der Regel jährlich) durch den Grundbesitzabgabenbescheid berechnet. Die Kanalbenutzungsgebühren werden grundsätzlich mit den Kosten des Frischwassers vom Lörmecker Wasserwerk eingezogen.

Gebührenerläuterungen und Steuerhebesätze 2016>>>
Änderung beim Einzug der Schmutzwassergebühr ab 2013>>>

Grundsteuer

Die Grundsteuer unterteilt sich in Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) und Grundsteuer B (für sonstige bebaute und unbebaute Grundstücke).
Die gemeindlichen Besteuerungsgrundlagen (Grundsteuermessbeträge) werden durch das Finanzamt im Wege der Einheitsbewertung ermittelt und festgesetzt. Die Messbeträge werden mit dem gemeindlichen Hebesatz multipliziert und ergeben die jährliche Grundsteuer.

Der aktuelle Hebesatz für Grundstuer A (Land- u. Forstwirtschaft) beträgt: 219 %
Hebesatz für Grundsteuer B (sonstige be- u. unbebaute Grundstücke) beträgt: 423 %

Ihr Ansprechpartner

  • Beate Hoffmann

    Steuerwesen / Gebühren
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    Tel. +49 2924 981156

  • Franz-Wilhelm Kroll

    Steuerwesen / Gebühren
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    Tel. +49 2924 981155

  • Dunja Plate-Immig

    Steuerwesen / Gebühren
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    Tel. +49 2924 981133


Hundesteuer

Grundlage für die Erhebung der Hundesteuer ist die Hundesteuersatzung der Gemeinde Möhnesee vom 17.06.2003 in der aktuellen gültigen Fassung. Hier geht es zur Hundesteuersatzung >>>

  • bei einem steuerpflichtigen Hund
  • bei zwei steuerpflichtigen Hund
  • bei drei oder mehreren steuerpflichtigen Hunden
  • bei einem gefährlichen Hund
  • bei zwei oder mehreren gefährlichen Hunden

70,00 €
82,00 €
94,00 €
400,00 €
610,00 €

Verlinkungspfeilweitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik „Tierhaltung“

Ihr Ansprechpartner:

  • David Dröppelmann

    Steuerwesen / Gebühren
    E-Mail »
    Tel. +49 2924 981154


Vergnügungssteuer

Informationen über die Vergnügungssteuer halten Sie in der Satzung.

Ihr Ansprechpartner:

  • Franz-Wilhelm Kroll

    Steuerwesen / Gebühren
    E-Mail »
    Tel. +49 2924 981155


Zweitwohnungsteuer

Die Gemeinde Möhnesee erhebt eine Zweitwohnungsteuer, die jeder Inhaber einer Zweitwohnung im Gemeindegebiet zu entrichten hat. Eine Zweitwohnung ist jede Wohnung, die jemand neben seiner Hauptwohnung für seinen persönlichen Lebensbedarf oder den seiner Familienmitglieder innehat. Als Wohnung gelten auch die im Gemeindegebiet für einen nicht nur vorübergehenden Zeitraum abgestellten Mobilheime, Wohnmobile, Wohn- und Campingwagen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Zweitwohnungsteuersatzung der Gemeinde Möhnesee.

Wie Sie dieser entnehmen können (§ 4 Abs. 1), gilt als Mietwert grundsätzlich die vom Finanzamt festgesetzte Jahresrohmiete. Im Weiteren wird die Berechnung der jährlich festzusetzenden Zweitwohnungsteuer in Verknüpfung mit der Steigerung der Wohnungsmieten mittels einer Indexierung vorgenommen.

Für die zu erhebende Zweitwohnungsteuer im Jahr 2017 ergibt sich hiernach folgende Berechnung:

Die Hochrechnung erfolgt nach § 4 Abs. 2 Satz 3 ZwSt.-Satzung entsprechend der Steigerung der Wohnungsmieten nach dem Preisindex der Lebenshaltungskosten aller privaten Haushalte im Bundesgebiet.

Für das Steuerjahr 2017 wird die Jahresrohmiete auf den Monat September 2016 hochgerechnet. Die Hochrechnung erfolgt bis Januar 1995 entsprechend der Steigerung der Wohnungsmieten (Bruttokaltmiete) nach dem Preisindex der Lebenshaltung aller privaten Haushalte im früheren Bundesgebiet, der vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird. Ab Januar 1995 erfolgt die Hochrechnung entsprechend der Steigerung der Wohnungsmieten (Nettokaltmiete) nach dem Preisindex der Lebenshaltung aller privaten Haushalte im gesamten Bundesgebiet, der vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird.

Für die Ermittlung ist eine Mischberechnung vorzunehmen. Mit den Zahlen der Indexreihen auf der Basis 1991 = 100 (Bruttokaltmietenindex) ist von Januar 1964 (29,0) bis Januar 1996 (108,3) die Steigerung zu berechnen. In Zahlen ausgedrückt sind dies:

119,2 : 29,0 = 4,110

Mit den neuen Zahlen der Indexreihen 2010 = 100 (Nettokaltmietenindex) ist die weitere Entwicklung zu berechnen. Das Ergebnis für den Monat September ist für die Berechnung des Folgejahres maßgeblich. Die Berechnung mit dem Nettokaltmietenindex für Januar 1995 (80,3) und September 2015 (106,9) sieht wie folgt aus:

108,3 : 80,3 = 1,34869240 ~ 1,349

Hieraus ergibt sich folgender Hochrechnungswert der Jahresrohmiete für die Steuerfestsetzung 2017:
4,110 x 1,34869240 = 5,543590845 oder in % 554

Auf diese hochgerechnete Jahresrohmiete wird gem. § 5 der ZwSt-Satzung der Steuersatz von 11 % angewendet, was die für das Steuerjahr 2017 zu entrichtende Zweitwohnungsteuer ergibt.
Ihr Ansprechpartner

  • David Dröppelmann

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